Zeitumstellung Oktober 2026, wann die Uhren auf Winterzeit gehen

Von Sam Arkwell · veröffentlicht am 8. September 2026

Zeitumstellung Oktober 2026, wann die Uhren auf Winterzeit gehen

Der Countdown läuft: In sieben Wochen ist es wieder so weit. Am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, um 3 Uhr morgens werden die Uhren in Deutschland, Österreich, der Schweiz und der gesamten EU um eine Stunde zurückgestellt, auf 2 Uhr. Die Sommerzeit endet, die Winterzeit beginnt, und die Nacht schenkt uns 60 Minuten. Hier stehen alle Fakten, die Eselsbrücke, die wirklich funktioniert, und der Umgang mit der Mini-Jetlag-Woche danach.

Die Fakten zum 25. Oktober

Die Regel ist seit Jahrzehnten dieselbe und EU-weit einheitlich: Die Sommerzeit endet am letzten Sonntag im Oktober. 2026 fällt er auf den 25. Oktober. Um 3:00 Uhr springen die Uhren zurück auf 2:00 Uhr, die Stunde zwischen 2 und 3 existiert in dieser Nacht doppelt. Wer um Mitternacht ins Bett geht und um 8 Uhr aufsteht, hat neun Stunden gelegen.

Die Winterzeit ist übrigens die Normalzeit: die gesetzliche Standardzeit, an der sich Mittagsstand der Sonne und Zeitzonen orientieren. Die Sommerzeit ist die künstliche Abweichung, eingeführt in ihrer heutigen Form 1980, um das Tageslicht der langen Abende besser zu nutzen. Im Oktober kehren wir also nicht in eine Sonderzeit zurück, sondern zur eigentlichen Uhrzeit.

Konkret heißt das ab dem 25. Oktober: Morgens wird es schlagartig eine Stunde früher hell, abends eine Stunde früher dunkel. Der Sonnenuntergang rückt in Deutschland auf etwa 17 Uhr vor, und die dunklen Feierabende beginnen. Wer die exakte Uhrzeit nach der Umstellung prüfen will, findet sie sekundengenau auf unserer Online-Uhr.

Vor oder zurück? Die Eselsbrücken

Jedes Jahr dieselbe Frage, hier die Antworten, die sitzen. Die Klassikerin: die Gartenmöbel. Im Winter stellt man sie ZURÜCK ins Haus, im Sommer VOR die Tür. Also im Oktober: zurück. Die englische Variante ist genauso griffig: „spring forward, fall back”, der Frühling springt vor, der Herbst fällt zurück.

Für die Technik gilt die moderne Arbeitsteilung: Smartphones, Computer, Tablets und Funkuhren stellen sich selbst um, sofern die automatische Zeiteinstellung aktiv ist. Von Hand will der Rest bedient werden: Backofen und Mikrowelle, das Auto, die Armbanduhr, die Wanduhr im Flur. Der Sonntagmorgen-Rundgang durch die Wohnung gehört zur Umstellung wie das verwirrte Gefühl beim ersten Blick auf die falsch gebliebene Ofenuhr.

Ein Termin zum Vormerken gleich mit: Die nächste Umstellung in die Gegenrichtung kommt am Sonntag, dem 28. März 2027, dann verschwindet eine Stunde. Die oft angekündigte Abschaffung der Zeitumstellung in der EU liegt weiterhin auf Eis: beschlossen ist nichts, die Uhren springen weiter.

Die geschenkte Stunde klug nutzen

Die Oktober-Umstellung ist die angenehme der beiden, doch ganz spurlos geht auch sie nicht vorbei. Die innere Uhr braucht drei bis vier Tage, bis sie auf dem neuen Rhythmus läuft: Viele wachen in der ersten Woche zu früh auf und werden abends eher müde, ein Mini-Jetlag in die Gegenrichtung. Besonders Kinder und ältere Menschen spüren die Verschiebung.

Die wirksamste Hilfe ist Licht: morgens raus ins Tageslicht, gerade in der ersten Woche. Das Morgenlicht stellt die innere Uhr täglich neu und beschleunigt die Anpassung. Abends helfen gedimmtes Licht und ein fester Schlafrhythmus; wer mag, verschiebt Zubettgehen und Aufstehen schon ab dem 22. Oktober täglich um 15 bis 20 Minuten nach hinten und kommt völlig weich gelandet im neuen Takt an.

Und die geschenkte Stunde selbst? Die ehrlichste Empfehlung bleibt: verschlafen. Der Körper nimmt sie dankbar als Anzahlung auf die dunkle Jahreszeit. Wer sie lieber wach erlebt, hat am Sonntagmorgen eine Stunde für ein langes Frühstück, einen Lauf im Herbstlicht oder den Rundgang zu den Uhren, die es nicht allein können. Der Wecker darf an diesem einen Morgen jedenfalls eine Stunde später klingeln, das Gesetz höchstpersönlich hat es so eingerichtet.

Ihre Fragen

Wann ist die Zeitumstellung auf Winterzeit 2026?

In der Nacht von Samstag, dem 24., auf Sonntag, den 25. Oktober 2026. Um 3 Uhr morgens werden die Uhren um eine Stunde auf 2 Uhr zurückgestellt. Die Nacht ist eine Stunde länger, und morgens wird es wieder früher hell.

Wird die Uhr vor- oder zurückgestellt?

Zurück. Die Eselsbrücke: Im Winter stellt man die Gartenmöbel ZURÜCK ins Haus, im Sommer stellt man sie VOR die Tür. Im Oktober gilt also: eine Stunde zurück, von 3 auf 2 Uhr, und man darf eine Stunde länger schlafen.

Muss ich meine Geräte selbst umstellen?

Smartphones, Computer und Smart-TVs stellen sich automatisch um, sofern die automatische Zeiteinstellung aktiviert ist. Von Hand umgestellt werden müssen meist: Backofen, Mikrowelle, Auto, Armbanduhren und viele Wanduhren. Der klassische Rundgang am Sonntagmorgen bleibt also Pflicht.

Wann wird 2027 wieder auf Sommerzeit umgestellt?

Am Sonntag, dem 28. März 2027: Dann springen die Uhren um 2 Uhr auf 3 Uhr vor, und eine Stunde Schlaf geht verloren. In der EU gilt weiterhin die Regel: letzter Sonntag im März vor, letzter Sonntag im Oktober zurück.

⏱️ Den kostenlosen Online-Timer starten